Machen Sie sich bloß nicht die Finger „schmutzig“, indem Sie ein Blog starten, wenn Sie folgend einen oder mehrere Punkte als „Ihre Aussage“ wiederfinden.

Die Karrierebibel hat 25 Warnzeichen aufgeführt, warum Sie nicht bloggen sollten. Ich unterschreibe jeden einzelnen! Lesen Sie weiter: Bloß kein Blog! 25 Warnzeichen, nicht zu bloggen und kommen Sie dann gern auf mich zurück, wenn Sie keinen Punkt für richtig befinden. Wir finden dann gemeinsam ganz viele Gründe, warum Sie ein Corporate Blog führen sollten und setzen es dann auch zusammen um.

Vorzeige-Blogs?
Auf dem Tchibo-Blog habe ich den Artikel gefunden: Wie viele Autoren verträgt ein Corporate Blog? Das ist immer eine gute Frage. Interessant, wie unterschiedlich Firmen-Blogs ihre Redaktion zahlenmäßig als optimal ansehen. Beschrieben sind:

  • Tchibo-Blog (relativ kleines Team, Gastautoren sind aber zugelassen)
  • Daimler-Blog (unbegrenzte Anzahl an Autoren aus dem Konzern oder extern, teilweise Auto-Blogger)
  • Vodafone-Blog (anfangs konnte es jeder, nach dem Relaunch bloggen die Kollegen der Pressestelle und einige Gastautoren (oberes Management / Geschäftsführung))
  • Keksblog (Linda Grohe und Anita Freitag-Meyer haben Schreibrechte, die Mitarbeiter/innen können Vorschläge machen, die aber selten kommen. Es wird mit einem internen Gästebuch gearbeitet, in dem jeder schreiben kann, danach erfolgt eine Freischaltung durch die Zwei-Frau-Redaktion.)
  • Yello Bloghaus (5 Redaktionsmitglieder, die sich darum kümmern, dass die Themen von den anderen Mitarbeitern aufgegriffen werden, die aber leider meistens nicht selber schreiben möchten)
  • Bausparfuchsblog (hauptsächlich Sven Nitsche, seltener Gastbeiträge)
  • Hays Blog (festes Team von 8 Autoren, Gastbeiträge sind möglich, sowohl von Kollegen als auch von externen)

Es gibt also nicht das „Pauschalrezept“, wieviele Blog-Autoren schreiben sollten und müssen. Natürlich kommt es auch immer darauf an, wieviel Zeit dem Corporate Blogger zur Verfügung steht, um Themen in einem Redaktionsplan festzulegen und dieses dann auch zu verbloggen.

Auch die Frequenz, also wie oft es etwas Neues gibt, hängt davon ab, wie das Redaktionsteam organisiert ist.

Drei Dinge müssen jedoch immer da sein: ein Konzept, ein Plan und die nötige Manpower. Ohne geht es nicht. Wenn Sie Fragen zum Aufbau eines Redaktionsteams und zur Umsetzung haben, Sie wissen ja, wer da helfen kann.